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Contrapunkt-Details:
   Audio-Archiv 2002
   Audio-Archiv 2003

Moderation:
   Theo Geißler
   Manfred Wagenbreth
   Frank Kämpfer

Redaktion:
    Wolf Loeckle

Produktionsdramaturgie und Regie:
   Barbara Lieberwirth
   Martin Hufner
   Werner Bleisteiner

Veranstaltungsorte:
   Bayerischer Bahnhof, Leipzig
   Goethe-Forum, München

Empfang:
   BR-Klassik (UKW, ADR)
   MDR KULTUR (UKW, ADR)
   Internet (Streaming)

In Kooperation mit: 
   Goethe-Forum München,
   Bayerischer Bahnhof in Leipzig,
   neue musikzeitung Regensburg,
   TRIANGEL . Das Radio zum Lesen
   BMW Group

Webbetreuung:
    Martin Hufner
    ConBrio Verlagsgesellschaft

 

++ contrapunkt ++ westöstlicher dialog

Jahrgang 2002. Alle Sendungen des Jahres 2002.

Schnell und etwas detaillierter.

# 1 Wie zerrissen ist die Mitte?

# 2 Theaterlandschaften: Oase Ost ./. Wüste West?

# 3 Musikwirtschaft: staatsgesteuert ./. geldgelenkt

# 4 Protestmusik: Widerstand ./. Wohlstand

# 5 Musikerziehung: Kollektiv ./. Individuum

# 6 Biotop Weltmusik: Ideologietransport ./. Wertevermarktung

# 7 Musikland Deutschland: Hochkultur ./. Tiefkultur

# 8 Jazz: Free ./. Frei

# 9 Kindermusik: Pittiplatsch ./. Pumuckl

 

Archiv

Wie zerrissen ist die Mitte?

Zeitgleich zum Start der neuen europäischen Währung, dem „Euro“ befasst sich „contrapunkt“ mit dem Thema „Wie zerrissen ist die Mitte“. Darüber diskutieren live im Bayerischen Bahnhof in Leipzig die Musiker Gisela May (Ost) und Stephan Sulke (West) sowie Siegfried Thiele (Ost), Wolfgang Hufschmidt (West) und Peter Gülke (Ost/West) mit den Moderatoren Theo Geißler (BR) und Manfred Wagenbreth (MDR). Livemusik gibt es von „Tripol“.
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Theaterlandschaften:
Oase Ost ./. Wüste West?

Die deutsche Theaterlandschaft ist einzigartig in der Welt. Nirgendwo sonst werden so viele Bühnen bespielt. Doch sind diese Kultureinrichtungen heutzutage vielerorts von Schließung bedroht. Darüber diskutieren live Theo Geißler (BR) und Manfred Wagenbreth (MDR) im Goetheforum in München mit Klaus Baschleben, Enoch Lemcke, Klaus Baschleben, Bettina Pesch, Dirk Schütz und Reinhold Röttger.
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Musikwirtschaft:
staatsgesteuert ./. geldgelenkt

Über den Musikmarkt, wie er war, wie er ist und wie er morgen vielleicht aussehen wird diskutieren am 19. März im Bayerischen Bahnhof in Leipzig live und ungeschnitten die Musikmanager Stefan Piendl (BMG Classic) und Klaus Koch (Verlag Buschfunk) sowie die Sängerin Ulla Meinecke und der Sänger Norbert Leisegang (Keimzeit) mit Manfred Wagenbreth (MDR KULTUR) und Theo Geißler (Bayern2Radio).
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Protestmusik:
Widerstand ./. Wohlstand

Es ist alles so schön gemütlich geworden. Seit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten regt sich kaum noch musikalischer Protest. Hatte man früher einmal musikalisch gegen den eigenen Staat rebelliert und sich musikalisch gegen die verschiedenen Sozialmodelle – Kapitalismus versus real existierender Sozialismus – bürgerrechtlich gewehrt, stehen nun die protestierenden Musiker offenbar im Abseits. Der Meckerer ist nicht mehr gesellschaftskompatibel.
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Musikerziehung:
Kollektiv ./. Individuum

Während die ausgeprägte Singelust an ostdeutschen Schulen gefördert und so die harmonisch entwickelte sozialistische Persönlichkeit fast unmerklich ans Kollektiv geschmiedet wurde, brummelten westdeutsche kleine Individuen allenfalls ihre Heimatlieder oder bereiteten sich bestenfalls auf Wettbewerbe vor, um für die persönliche Karriere optimale Ergebnisse vorzuweisen. Was ist davon nach der deutsch-deutschen Musikerziehungs-Verbrüderung übrig geblieben? Das hinterfragen live Theo Geißler (BR) und Manfred Wagenbreth (MDR) im Bayerischen Bahnhof in Leipzig.
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Biotop Weltmusik:
Ideologietransport ./. Wertevermarktung

„Schön ist es auf der Welt zu sein, sagt die Biene zu dem Stachelschwein,“ reimte es sich einst im Schlager. Die heile Welt (der Musik und Kulturen) findet in der Weltmusik ihre utopische Formulierung. Gegenseitiges Verständnis und Erfahrungsaustausch über nationale Grenzen hinweg sind ihre Mittel und Ziele zugleich. Doch was ist heute noch dran, in Zeiten der globalen Marktkontrolle (auch in der Musik)? Weltmusik unter Ideologieverdacht zwischen „proletarischem Internationalismus“ und „imperialistischem Kosmopolitismus“. Ist „Weltmusik“ zu einem beliebig befüll- und kultivierbaren Biotop in der Plastikwanne verkommen? Die Moderatoren Theo Geißler (BR) und Manfred Wagenbreth (MDR) erwarten Sie im Goethe Forum, München.
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Musikland Deutschland
Hochkultur ./. Tiefkultur

15.10.2002 – Goethe-Forum München

Fast einen Monat nach der Bundestagswahl ist auch eine gute Zeit, sich mit der Zukunft des "Musiklandes Deutschland" auseinander zu setzen. Auf welchem Weg befindet sich das angeblich kulturelle Hochleistungsland Deutschland, sind in der Entwicklung unserer Musiklandschaft, zwölf Jahre nach der Wiedervereinigung, noch Perspektiven zu erkennen? Zu einem streitbaren Dialog, der ebenso Verletzungen wie Hoffnungen der jüngsten Geschichte zur Sprache bringen mag, kommen im Goethe-Forum des Goetheinstituts zusammen mit den Moderatoren Theo Geißler und Manfred Wagenbreth: Monika Griefahn (SPD), Christian Hoeppner (CDU), Matthias Schüssler (FDP), Luc Jochimsen (PDS), Wolfgang Ullmann (Bündnis 90/Grüne) sowie die Bürgerrechtlerin und Malerin Bärbel Bohley. Es spielt das Iturriaga-Quartett (Leipzig).
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Jazz
Free ./. Frei

19.11.2002 – Bayerischer Bahnhof Leipzig, Bayerisch-Sächsischer Salon

Das musikalische Genre des „Jazz“ ist ideologisch eigentlich unverdächtig. Jazz gibt es in vielen Facetten rund um den Globus. Gleichzeitig steht „Jazz“ von Anbeginn für Aufbegehren. 1925 schrieb schon Paul Stefan in den „Musikblättern des Anbruch“, man sei sich einig, „dass dieses böse Etwas, Jazz, der Anfang einer Revolution sein kann.“ Jazz als Revolution war jedoch in den beiden deutschen Staaten unterschiedlich mit Sinn aufgeladen. „Freedom now“ war im Westen eine durchaus andere Formel als „Freiheit jetzt“ im Osten. Die Jazzjournalisten Bert Noglik und Gudrun Endress und die Musiker Joachim Kühn und Ernst-Ludwig Petrowsky begeben sich auf Grenzgänge mit den Moderatoren Theo Geißler (BR) und Manfred Wagenbreth (MDR). Livemusik gibt es von „Tripol“.
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Kindermusik
Pittiplatsch ./. Pumuckl

17.12.2002 – Goethe-Forum München

„Ihr Kinderlein kommet, so kommet doch all", so schallt es allweihnachtlich in deutschen Kinderstuben. Nicht weniger frohlockend klingt es den Kindern aus Ost und West entgegen, wenn spezielle Liedermacher Musik für Kinder machen. Handelt es sich bei dieser Kinder-Musik um ein hamelndes Rattenfangen mit lieblichen Flötentönen – oder gar um Anpassungsmusik für kindliche Fantasie an entsprechende gesellschaftliche Notwendigkeiten?

Über diese und ganz andere Fragen unterhalten sich im Goethe-Forum, anlässlich der neunten Ausgabe von „contrapunkt. westöstlicher dialog" die Moderatoren Theo Geißler (BR, nmz) und Manfred Wagenbreth (MDR KULTUR) mit den „Kindermusikern" Rolf Zuckowski (West) und Gerhard Schöne (Ost) sowie mit den „Kinderwissenschaftlern" Michael Dartsch (West) und Ulrich Marckardt (Ost). Live-Musik gibt’s von Rolf Zuckowski und Gerhard Schöne höchstpersönlich.
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