Kategorie: Sender

26 – Ungarn – Insel der (Un)Glückseligen

26 – Ungarn – Insel der (Un)Glückseligen

Im 20 Jahrhundert spielte diese sprachliche und kulturelle „Insel“ in Europa dann immer wieder Schlüsselrollen: Der Aufstand von 1956 war ein erster Versuch, den Stalinismus demokratisch zu überwinden; der spätere „Gulasch-Kommunismus“ eine pragmatische wirtschaftliche Annäherung an Westeuropa, und das Durchschneiden des Grenzzauns zwischen Österreich und Ungarn am 27. Juni 1989 nicht bloß der Anfang vom Ende des Ostblocks, sondern zugleich der Aufbruch in die Europäische Gemeinschaft.

25 – Türkei – Zu deutsch, um richtig türkisch zu sein?

25 – Türkei – Zu deutsch, um richtig türkisch zu sein?

Der türkische Mittelstand in Deutschland ist ein Wirtschaftsfaktor geworden – aber repräsentiert er auch die moderne Türkei, die EU-Vollmitglied werden will? Welchen Preis zahlen türkische Bürgerinnen und Bürger für ihr Leben in Mitteleuropa? Wohin entwickelt sch – im Spagat zwischen Tradition und Mediengesellschaft – vor allem die heute junge Generation?

22 – Tschechien. Prager Brückenschläge

22 – Tschechien. Prager Brückenschläge

Hinter dem Bayerischen Wald war einst der Eiserne Vorhang. Jetzt sind seit 15 Jahren die Grenzen nicht nur offen, sondern fast ganz verschwunden. Hüben und Drüben putzt man sich heraus, um gegenseitig den Beitritt Tschechiens in die Europäische Union in bare Münze zu verwandeln. Doch nach wie vor gibt es auch Ängste – nicht bloß wirtschaftlicher Natur. Auch kulturell haben 50 Jahre Kommunismus die Mauern in den Köpfen zementiert

21 – Wie „slowakisch“ ist die Slowakei?

21 – Wie „slowakisch“ ist die Slowakei?

Seit einem halben Jahr nun ist die kleine Slowakei Mitglied in der EU. Wir reiben uns verwundert die Augen: Das einst so unscheinbare Land erscheint uns als “Europas Wirtschaftswunderland Nummer 1³: Niedrige Steuern, niedrige Löhne, hohe Produktivität – ein wahrhaftes Dorado für Investition und Profit. Doch ist das wirklich alles? Welcher kulturelle Hintergrund und welche Geschichte haben die Slowakei zu diesem neuen europäischen Musterland gemacht? Und: wie „slowakisch“ ist eigentlich die Slowakei?

20 – Keine Ahnung von Albanien?

20 – Keine Ahnung von Albanien?

solange der gesamte Balkan nicht zur Ruhe kommt, stehen auch Albaniens Chancen für eine nachhaltige Entwicklung eher schlecht. Und so verwundert es auch nicht, dass Albanien von unserer Warte aus betrachtet auch kulturell als weißer Fleck erscheint. Doch eines hat das Ende des sozialistischen Regimes auf jeden Fall gebracht: Eine Wiederbelebung der Kulturszene. Mit spärlichen Mitteln sucht die Hauptstadt Tirana beispielsweise mit dem alljährlichen Festival „Tiraner Herbst“ Anschluss an die internationale Musikszene.

18 – Regionales Musiktheater: Kulturauftrag ./. Sparzwang

18 – Regionales Musiktheater: Kulturauftrag ./. Sparzwang

Theater in Deutschland – vor allem auch jene in den kleineren Städten – sind nicht bloße Verschiebemasse; auf Gedeih und Verderb dem Wohlwollen der Finanzpolitiker ausgeliefert, sondern sie haben in erster Linie auch einen wichtige gesellschaftliche Funktionen zu erfüllen; den Bewohnern abseits der großen Zentren musikkulturelle Bildung nahe bringen, dem Nachwuchs Chancen geben, und vor allem auch Experimentierfeld für neue ästhetische Entwicklungen sein. Wird das auch noch künftig möglich sein?

17 – Kirchenmusik: Andacht ./. Ohnmacht

17 – Kirchenmusik: Andacht ./. Ohnmacht

Die Weihnachtszeit naht. So mancher besinnt sich auf seinen Glauben und betritt nach elfmonatiger Pause wieder einen Kirchenraum, oft auch wegen des christlichen Liedgutes der Schneeflockenzeit. Vermag die Kirchenmusik der zunehmenden Säkularisierung entgegen zu wirken oder ist sie nur erbauliches Beiwerk im Kirchenalltag? Was ist aus der Bedeutung der Kirche geworden, die sie zu Zeiten hatte, als sie im Osten Deutschlands noch einen Freiraum für ausgegrenzte Musiker bot? Kann die Musica Sacra im Spannungsfeld zwischen traditionellem Repertoire und erneuerten Formen die christliche Botschaft im Gottesdienst nachhaltig vermitteln?